Der Termin im nächsten Jahr  steht bereits fest: 14.12.2019

Rückblick Adventskonzert  2018

 

 

 

Während rund um die Roßwälder Benediktskirche ein kalter Dezemberwind wehte, eröffnete der TGV Chor in der warmen und stimmungsvoll beleuchteten Kirche sein Adventskonzert. Das Lied „In the bleak mid-winter“ erzählt von einer frostigen Winternacht. In dieser Nacht wird das Jesuskind geboren. Was kann man ihm schenken, wenn man arm ist?  Sein Herz - und damit seine Liebe und das Füreinander da sein. Dieses einzigartige Geschehen in der Heiligen Nacht und das Erleben der Weihnachtszeit als eine Zeit, in der man Liebe schenkt und an andere denkt, zog sich dann wie ein roter Faden durch das Konzert.

 

 

 

Die Chorleiterin Jana Kampmann begrüßte das Publikum herzlich und führte mit erklärenden Worten durch das Programm.

 

Stimmungsvoll, sanft und klar wurde dann vom Chor das Besondere dieser Heiligen Zeit in verschiedenen Liedern erzählt: „Tannenbäume weit und breit“, „Leise, leise, fromme Weise“ und „Hört der Engel helle Lieder.“

 

 

 

Rund um die Suite „Air“ von Johann Sebastian Bach gestaltete der Chor einen Liederblock, der die „Stille“ in dieser Nacht beschreibt. „Still, still, weil’s Kindlein schlafen will“, „Still A Bach Christmas“ und gemeinsam mit den Gästen „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Diese Lied wurde am Heiligabend 1818 in Oberndorf bei Salzburg das erste Mal gesungen und wird somit dieses Jahr 200 Jahre alt. Als Hartmut Volz nuancenreich die Suite „Air“ auf der Orgel spielte, ermunterte Jana Kampmann die Zuhörer zum Zurücklehnen und Träumen.

 

 

 

Gemeinsam erläuterten die Chorleiterin und die Chormitglieder, Albrecht Däuble und Heiko Kaller, den nun folgenden Programmblock. In dem Lied „The Rose“ wird vom Suchen nach der Bedeutung von Liebe erzählt: Ist sie wie ein Fluss, der das zarte Schilf erdrückt? Oder - wie ein Rasiermesser, das die Seele tief verletzt? Nein - sie ist wie eine Blume und ihr Samen. Unter dem tiefen Winterschnee liegt der Samen, aus dem mit dem Licht und somit der Liebe der Sonne im Frühjahr die Blume, eine Rose, entsteht.

 

Das Musikwerk „I’m dreaming of home“ ist eine Filmmelodie aus dem Antikriegsfilm „Merry Christmas“(2005) . Der Film erzählt von Verbrüderungen im ersten Weltkrieg an Weihnachten 1914. Die Kampfhandlungen wurden für kurze Zeit eingestellt, um das Weihnachtsfest zu feiern. Für dieses Vorgehen wurden die drei Bataillone aus Frankreich, Schottland und Deutschland jedoch später von ihren Vorgesetzten bestraft.

 

Diese Filmmelodie wurde von Hartmut Volz ausdrucksstark und kraftvoll auf der Orgel interpretiert.

 

 

 

Es folgten nun drei Werke, in denen auf harmonische und freudige Weise die Schönheit dieser Welt besungen wird. Jana Kampmann begleitete hier auf dem Klavier: In „A Christmas Blessing“ wird ein irischer Segen vertont, „Calypso Gloria“ ist eine Lobpreisung mit rhythmischen Elementen aus der Karibik, „For the beauty of the earth“ erzählt von der Schönheit der Erde.

 

 

 

Den Abschluss des Konzerts bildete ein schwungvoll und mit viel Freude und Ausdruck vorgetragenes Medley „Santa’s On His Way“. Am Schluss des Medley’s wussten es nun alle: „Jolly old St. Nicholas! Here he comes!“

 

 

 

Ferdinand Bera, der Abteilungsleiter der Gesangsabteilung, bedankte sich mit herzlichen Worten bei allen, die zum Gelingen dieses Adventskonzertes beigetragen hatten. Er dankte den zahlreich erschienen Besuchern für ihr Kommen und wünschte allen Anwesenden ein schönes harmonisches Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2019.

 

Ein gemeinsames „Oh du fröhliche“ beendete ein stimmungsvolles, besinnliches und freudiges Adventskonzert in der Roßwälder Kirche.

 


Adventskonzert 2017
Adventskonzert 2017

Rückblick Adventskonzert in der Benediktskirche Roßwälden2016


Abwechslungsreiches Adventskonzert 

Es ist schon eine schöne Tradition, dass der TGV-Chor am zweiten Advent zu einem stimmungsvollenAdventskonzert einlädt.Die Leitung hatte dieses Mal Fanny Kampmann und falls sich jemand darüber wundern sollte, so erklärte Fanny gleich nach dem Eingangslied „Singt Gloria“ (Melodie Georg Friedrich Händel) warum dies so ist.Fanny ist die jüngere Schwester unserer Chorleiterin Jana Kampmann, und da diese im Oktober zur Freude der ganzen Familie einen kleinen Sohn bekam, hat Fanny gerne die Vorbereitung und Leitung des Adventskonzerts übernommen. Dass sie dies wirklich mit Begeisterung ausführte, spürten die Zuhörer und Chormitglieder deutlich. Sie führte sicher und mit einem Strahlen durch das Konzert, gleich ob sie zu den einzelnen Liedblöcken den Hintergrund erläuterte oder den Chor leitete.

 

Als weitere Mitwirkende stellte sie ihre Mutter, Edeltraud Kampmann (Sopran) und die Musikstudentin Martina Egli vor, deren einfühlsames Klavierspiel sie schon immer bewunderte. Den Tenor, David Masen, kennt sie auch bereits aus ihrer Schulzeit. Sie singt mit ihm seit drei Jahren gemeinsam.

Fanny Kampmann drückte ihre Freude über alle Mitwirkenden aus und versprach ein abwechslungsreiches Konzert. Dies war dann auch so.

Der Chor brachte verschiedene Stile und Komponisten zu Gehör. So war beispielsweise „Air for Advent“ nach der Musik von Johann Sebastian Bach zu hören, oder auch „Brennende Lichter“, dessen Melodie auf einer Klaviersonate von Wolfgang Amadeus Mozart basierte.

Nach einem Block deutschsprachiger Weihnachtslieder wie „Weihnachtswünsche“, „Bethlehem, du kleine Stadt“ und „Leise rieselt der Schnee“ folgten Lieder, die das Geschehen in dieser Nacht im Stall zu Bethlehem beschrieben.

Hier konnte man sich beim schwungvollen und bassdominanten Lied „Run, run to Bethlehem“ bildlich das Eilen der Menschen zum Stall vorstellen. Ganz anders dagegen das Schlaflied „The Stable Carol“. Erzählend einfühlsam sang hier der Chor gemeinsam mit der Solo-Oberstimme von Edeltraud Kampmann vom wunderbaren Geschehen in dieser Nacht.

Ein weiterer nuancenreich vorgetragener Höhepunkt war das Lied „Believe“ aus dem Weihnachtsfilm „The Polar Express“. Es erzählt von Wünschen und Träumen zum Weihnachtsfest und dem Vertrauen an sich selbst.

Sangen Fanny Kampmann und David Masen zusammen ihre Soli-Stücke, so lauschte ihnen das zahlreich erschienene Publikum in bewundernder Weise.

Von Fanny Kampmann als Solostimme war das Lied „Hallelujah“ zu hören. Hatte man es mit der etwas tiefen Stimme von Leonard Cohen im Ohr, so klang es nun mit der klaren und hellen Sopranstimme von Fanny durch die Roßwälder Kirche, wunderbar begleitet von Martina Egli am Klavier.

 

Das Konzert endete heiter und beschwingt mit „Jingle Bells Rock“. Hier spürte man nun ein anderes Weihnachten, das der Freude und Heiterkeit. Der ganze Chor rockte und das Publikum klatschte im Takt mit.

Nach begeistertem Applaus bedankte sich Brigitte Neubert bei dem Publikum und allen Mitwirkenden.

Fanny Kampmann zeigte sich vom Klang der gemeinsam mit den Zuhörern gesungenen Liedern so begeistert, dass sie wiederholt zu den Chorproben einlud. Diese sind immer, dienstags von 20 Uhr bis 21.30Uhr im Musiksaal der Grundschule Roßwälden. Jede oder jeder, der gerne singt, ist willkommen!